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Mit großer Freude können wir bekanntgeben, dass unsere Forschungsergebnisse zum Vergleich der Defekthäufigkeiten innen und außen angebrachter Zahnspangen von der derzeit angesehensten kieferorthopädischen Fachzeitschrift veröffentlicht wurden.
Worum ging es?
An der Poliklinik für Kieferorthopädie in Münster haben wir  untersucht, wie oft sich bei Patienten mit innenliegenden und konventionellen festen Zahnspangen Brackets lösen. Natürlich haben wir auch überprüft, ob es einen Unterschied ausmacht, wer das jeweilige Bracket geklebt hat. Dabei gingen sowohl unsere eigenen Patienten mit in die Studie ein als auch die von Frau Prof. Dr. Hohoff, der Direktorin der Poliklinik.
Was kaum dabei heraus?
Der Unterschied zwischen innen- und außenliegenden Apparaturen ist minimal. Letztere waren geringfügig häufiger von Defekten betroffen, was jedoch statistisch nicht ins Gewicht fiel. Ebenso konnten wir keinen signifikanten Unterschied zwischen Männern und Frauen oder zwischen den drei Behandlern feststellen. Die größten Unterschiede traten zwischen den einzelnen Patienten auf, und auch Brackets für Seiten- und Schneidezähne zeigten unterschiedliche Defektraten.
Was bedeutet das?
Wer sich für eine innenliegende Zahnspange entscheidet, hat dadurch nicht öfter unter Bracketverlusten zu leiden. Die großen Schwankungen innerhalb der beiden Gruppen legen nahe, dass Faktoren wie die Wahl der Nahrung und nächtliches Knirschen eine größere Rolle spielen könnten.
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